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Poster
Schwankungen im intracochleär gemessenen Schwellenprofil der elektrisch evozierten Summenaktionspotentiale bei Cochlea-Implantat-Patienten
Lutz Gärtner - Medizinische Hochschule Hannover/Hörzentrum Hannover, Hannover Andres Büchner - Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Rolf-Dieter Battmer - Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Thomas Lenarz - Medizinische Hochschule Hannover, HannoverGMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2008;4:Doc40
© 2008 Gärtner et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Sie dürfen vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden. Zusammenfassung
Zur Programmierung des Sprachprozessors eines mit einem Cochlea-Implantat versorgten Patienten werden im zunehmenden Maße die Schwellen der elektrisch evozierten Summenaktionspotentiale (ECAP) herangezogen. Die Firma Cochlear stellt mit AutoNRT ein recht zuverlässiges System zur automatischen Bestimmung der ECAP-Schwellen bereit. Allerdings treten gelegentlich Schwankungen in diesem Profil auf, die sich nicht im Profil der C(„comfort“)-Level widerspiegeln [1].
An der MHH werden die mit einem Nucleus RE24-CA „Freedom“-Implantat versorgten Patienten routinemäßig einer AutoNRT-Messung unterzogen. Gemessen wird über das gesamte Elektroden-Array (22 Elektroden). Die Schwankungen im ECAP-Profil werden näher untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, ob diese durch so genannte T-Tails zu erklären sind, ob die Schwankungen zeitlich stabil bleiben oder es sich um Messungenauigkeiten handelt.
Zwei Klassen von zeitlichen Schwankungen können identifiziert werden: A) Das gesamte Profil verschiebt sich, B) Schwellwerte einzelner Elektroden ändern sich. In einem Fall steigen sowohl die mittlere ECAP-Schwelle als auch der C-Level innerhalb von 3 Monaten um mehr als 30CL. In einem anderen Fall verändert sich über 12 Monate ein einzelner Schwellwert um über 90CL, während der korrespondierende C-Wert sich um 20CL ändert.
T-Tail-Effekte konnten beobachtet werden, erklären jedoch nicht ausreichend die beobachteten Schwankungen im ECAP-Profil.
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Literatur
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| GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery | Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e. V. | ISSN 1865-1038 | DGHNOKC |